Seit Mitte der achtziger Jahre gebe ich meine Erfahrungen in elementarer und experimenteller Arbeit mit Stimmen weiter, arbeite mit Sängern, Tänzern, Sprechern und anderen Interessierten in Gruppen-und Einzelstunden und begleite individuelle musikalische Prozesse mit der Stimme. Ich habe Musik-, Theater- und Tanzproduktionen begleitet und meine Arbeit in Meisterkursen und Lectures international vorgestellt.

Ich arbeite mit meiner eigenen integrativen Methode, die auf klassischer Gesangstechnik, Atemarbeit nach Erika Kemman (Institut für Atemlehre Berlin) und Atem-Tonus-Ton nach Maria Höller basiert. Sie kann in Improvisation, Interpretation eines individuellen Repertoires oder andere Formen der musikalischen Kreation münden. Grundlagen sind meine jahrzentelange Gesangs- und Performancepraxis und Erfahrungen mit zentralasiatischer Vokalmusik.

Von 1995-2010 habe ich Sängerinnen und Stimmpädagogen in der Schweiz, in Deutschland und Japan in der Metode Atem-Tonus-Ton und in Improvisation ausgebildet. Seit 2013 arbeite ich als Gast-Dozentin für Improvisation und Gesang mit Studierenden im Masterstudiengang Freie Improvisation der Hochschule für Musik Basel. Seit 2008 leite ich ein kleines Forschungsensemble mit fortgeschrittenen Schülerinnen, mit denen ich mehrere musikalische Performanceprojekte entwickelt habe. Fokus dieser Arbeit sind nicht hierarchisch organisierte Formen der Vokalmusik.


 
ausgewählte Projekte

ortlos über die Küste hinaus (2016)
für Vokalensemble, RAUM Palmenstrasse 4, Basel




asunder (2013/2014)

für 9 Stimmen, live-music zum Film
The Fall of the House Usher, Theatergarage Basel und Filmpodium Zürich



Das Haus der Erinnerung (2010)
für Stimmen, Tonband und Percussionisten


ein Projekt mit Schülerinnen des Gymnasium Oberwil
und der Musikschule Basel in Zusammenarbeit mit Sylwia Zytynska
und Fritz Hauser, Gare des enfants/Gare du Nord Basel



temps (1999)
für 8 Stimmen, Tonkünstlerfest Baden




Fahrzeug (1996)

8Stunden Komposition für 14 Stimmen, Festival Performance Index Basel
 


Gefälle (1995)
für Kammerchor, Sudhaus, Werkraum Warteck Basel



time does transit (1994)
für Kammerchor, Christoph Schiller und Marianne Schuppe, Sudhaus, Werkraum Warteck Basel





















































































































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